Ausrichtung auf Kernprozesse

Optimierung der Organisation (buntmetall amstetten GmbH)

Ausgangssituation

Die buntmetall amstetten GmbH ist, wie die meisten produzierenden Unternehmen, funk­tional organisiert. Als Konsequenz davon traten an den Schnittstellen zwischen Verkauf, Arbeitsvorbereitung, den einzelnen Produk­tionsabteilungen etc. die üblichen Verzöge­rungen bei der Informationsweitergabe auf. Die daraus resultierenden langen Durchlauf­zeiten für Beantwortung von Kundenanfragen, Auftragsbestätigungen etc., erschienen dem Management als verbesserungswürdig. Ziel­setzung war die Serviceleistungen zu verbessern, die Abläufe zu beschleunigen und nach Möglichkeit die Abwicklungskosten zu senken. Ferner sollten die den Prozessen zugrunde liegenden Abläufe als Vorgabe für die Erneuerung des ERP-Systems dienen.

 

Realisierung und Ergebnis

Die durchgeführten Analysen betrafen zwei Bereiche: Aktivitäten und Abläufe einerseits, Fähigkeiten und Kernprozesse andererseits.
Die Analyse der Aktivitäten lieferte die Anga­ben, für welche Aufgaben wie viel Zeit aufgewendet wurde (wer, was, wie lange), und deckte Doppelgleisigkeiten und Überschnei­dungen auf. Diese Analyse wurde auf Basis der BTA (Betrieblichen Transaktionsanalyse), die auf Interviews beruht, durchgeführt. Die Analyse der Wertschöpfungskette ergab erste Hinweise auf die für das Unternehmen wichtigen Unternehmensprozesse. Nach Festlegung der Prozessarchitektur wurden die Soll-Abläufe von bma-Mitarbeitern unter der Moderation von Maul & Partner ausgearbeitet. Ein erster Umsetzungsschritt der prozess­orientierten Organisation erfolgte durch die Abbildung der Prozesse im neuen ERP-System SAP R/3. In einzelnen Bereichen (Verkauf, Abwicklung) erfolgte bereits eine erste Organi­sationsanpassung.
Das Konzept der prozessorientierten Organisa­tion für buntmetall amstetten dient, wie die Unternehmensstrategie, als Rahmen und Vorgabe für die Entwicklung der Organisation. Mit der Einbindung der Mitarbeiter in Analyse und Konzeption wurde das Entstehen von Umsetzungshürden weitgehend vermieden und die Identifikation der Mitarbeiter mit den Ergebnissen sichergestellt.